Lang und steil ist der Pfad, der uns zu dem Gipfel hinanführt.—

Ebenda, 309, sagt Hesiod:

Ἔργον δ' οὐδὲν ὄνειδος. Arbeit schändet nicht.—

Nach alter Rhapsodensitte (s. Demodokos bei Homer "Odyss." 8, 499) singt Alkman (bl. um 610 v. Chr.; frg. 31): "ἐγὼ δ' ἀείσομαι, ἐκ Διὸς ἀρχόμενος" (ich werde singen, von Zeus beginnend). Darnach lautet der Anfang der "Phainomena", eines Lehrgedichtes des Aratus, so wie der Anfang des 17. Idylls seines Freundes Theokrit (bl. um 250 v. Chr.) "Ἐκ Διὸς ἀρχώμεσθα" (von Zeus lasst uns beginnen). Vergil "Eclogen", 3, 60 überträgt es mit:

Ab Jove principium,

was Statius (1. Jahrh. n. Chr.) im prosaischen Prooemium zum 1. Buch seiner "Silvae" und Calpurnius (1. Jahrh. n. Chr.) in Ecloge 4, 82 wiederholten.—

(Ἐξ ὄνυχος τὸν λέοντα γράφειν) Ex ungue leonem ( pingere), ( Der Klaue nach den Löwen malen, d. h. aus einem Glied auf die ganze Gestalt schliessen )

wird von Plutarch ("De defectu oraculorum", 3) auf Alcäus (bl. um 610 v. Chr.), von Lucian ("Hermotimus", 54) auf Phidias (geb. um 500 v. Chr.) zurückgeführt. Es findet sich sprichwörtlich schon bei dem Mimendichter Sophron aus Syrakus (5. Jahrh. v. Chr.).—

Alcäus bezeichnet es zwar als Sprichwort, ist aber für uns die Quelle von

Im Weine ( liegt ) die Wahrheit,