Factum illud: fieri infectum non potest, Geschehen ist's: ungeschehen kann's nicht gemacht werden,
und ("Trucul." 4, 2, 21):
Stultus es, qui facta infecta facere verbis postules, Dumm bist du, weil du Geschehenes durch Worte ungeschehen machen willst;
wir sagen danach:
Geschehene Dinge lassen sich nicht ungeschehen machen
und:
Geschehenes ungeschehen machen wollen.—
Mit dem Klagelaut des sterbenden Singschwans ("Cycnus musicus" s. Brehms "Thierleben" 1879, II, 3 S. 446: "sein letztes Aufröcheln ist klangvoll wie jeder Ton, welchen er von sich giebt") vergleicht Äschylus (525-456 v. Chr.) eines Menschenkindes schwungvolle Worte vor dem Tode, indem er ("Agam." 1445) Klytämnestra von Kassandra sagen lässt:
"ἡ δέ τοι, κύκνου δίκην
τὸν ὕστατον μέλψασα θανάσιμον γόον"