Bei Plautus ("Stichus" 5, 4, 52 "Casina" 2, 3, 32) kommt
Ohe iam satis! Oh, schon genug!
vor, das sich auch bei Horaz (Sat. 1, 5, 12) und Martial (4, 91, 6 u. 9) findet.—
Ennius (239-169 v. Chr.) wird in Ciceros "Laelius" 17, 64 citiert mit:
Amicus certus in re incerta cernitur, Den sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache.—
Schon Euripides (Hec. 1226) sagt ähnlich:
"Ἐν τοῖς κακοῖς γὰρ οἱ ἀγαθοὶ σαφέστατοι Φίλοι". "Denn in der Not sind gute Freund' am sichersten".—
In 1, 1, 99 der "Andria" des Terenz (185-155 v. Chr.) erzählt Simo, wie er sich erst über des Sohnes Pamphilus Thränen beim Begräbnis einer Nachbarin gefreut, dann aber der Verstorbenen hübsche Schwester unter den Leidtragenden bemerkt habe . . . . "Das fiel mir gleich auf. Haha! Das ist's!
Hinc illae lacrumae!" "Daher jene Thränen!"
Dies Wort wird bereits von Cicero ("pro Caelio", c. 25) und von Horaz ("Epistel" 1, 19, 41) citiert.—