Duo cum faciunt idem, non est idem, Wenn zwei dasselbe thun, so ist es nicht dasselbe,

ist eine Verkürzung der Stelle "Adelphi" 5, 3, 37:

Duo cum idem faciunt, . . .,

Hoc licet impune facere huic, illi non licet.

Wenn zwei dasselbe thun, . . . so darf der Eine

es ungestraft thun, der Andere nicht.—

Aus des Terenz "Phormio" 1, 2, 18 stammt:

Montes auri pollicens; Berge Goldes (goldene Berge) versprechen ( d ).

Wenn Georg Ebers ("Ägypten in Bild und Wort" S. 17) den Komödiendichter Menander aus Athen an seine Geliebte schreiben lässt: "Ich habe von Ptolomäus . . . Briefe . . ., in denen er mir mit königlicher Freigebigkeit goldene Berge verspricht", so ist dies nur eine freie Übersetzung von "τῆς γῆς ἀγαθά, die Güter der Erde". In des Plautus "Miles gloriosus" 4, 2, 73 kommen aber schon "argenti montes", "Berge von Silber", vor und im "Stichus" 1, 1, 24-5 heisst es: "Neque ille sibi mereat Persarum montes, qui esse aurei perhibentur", "Und er möchte sich die Perserberge nicht erwerben, die von Gold sein sollen". Auch Varro (bei "Nonius" p. 379) singt von diesen Perserbergen:

"Non demunt animis curas ac religiones