Luther 21, 254 schreibt: "Wie der Heide Terentius sagt: 'Das strengest Recht ist das allergrossest Unrecht'". (23, 295 führt Luther das Wort auf Scipio zurück.)—
Aus Ciceros "de offic." 1, 16, 52, wo es sich um allgemeine Gefälligkeiten gegen Jedermann handelt, wie z. B. dass wir es Jedem gestatten müssen, sich an unserem Feuer das seinige anzuzünden, citieren rauchende Gelehrte, um Feuer bittend:
Ab igne ignem. Vom Feuer Feuer.—
"De offic." 1, 22, 77 enthält den von Cicero selbst verfertigten Vers:
Cedant arma togae, concedat laurea laudi, Es mögen die Waffen der Toga, d. h. dem Friedensgewande, nachstehen, der Lorbeer der löblichen That,
worüber er sich in der Rede "in Pisonem" 29 und 30 eines Weiteren auslässt, während er nur "cedant arma togae" in der 2. "Philippica" 8 schreibt.—
Aus "de offic." 1, 31, 110 kennen wir das schon hier von Cicero als Sprichwort citierte, in "ad familiares" 3, 1 und 12, 25 wieder vorkommende und von Horaz in der "Kunst zu dichten", 385, angewendete
Invita Minerva; Wider den Willen der Minerva;
aus "de offic." 3, 1, 3:
ex malis eligere minima; von zwei Übeln das kleinere wählen;