"Georgica" 3, 284:
Sed fugit interea, fugit irreparabile tempus. Doch unterdessen entfliehet die Zeit, flieht unwiederbringlich.— Tantaene animis caelestibus irae! So heftiger Zorn in der Seele der Götter!
ruft Vergil "Aeneïde" 1, 11 aus und in Shakespeares "Heinrich VI." T. II, Akt 2, Sc. 2 ruft es Glocester dem Kardinal Beaufort zu.—
Nach "Aen." 1, 26-7
manet alta mente repostum bleibt (der Juno) tief in die Seele gesenkt
"das Urteil des Paris" (s. Kap. II ), weil danach Venus für die Schönere galt.—
"Aen." 1, 33 heisst es:
Tantae molis erat Romanam condere gentem. Solcherlei Mühsal war es, das römische Volk zu begründen,
was Herder dem vierten Teile seiner "Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit" (Riga und Leipzig 1791) in der Form: "Tantae molis erat Germanas condere gentes" als Motto voranstellte.
Eine Artikelüberschrift in den "Deutschen Blättern" von F. A. Brockhaus (1814) sagte: "Germanam" und "gentem", indem sie im übrigen mit der Herderschen Fassung übereinstimmte.—