Principibus placuisse viris, non ultima laus est, Wer den vorzüglichsten Männern gefiel, dess Ruhm ist gering nicht;
Danach schrieb Marcellinus in seinem Leben des "Thukydides" § 35: "ὁ γὰρ τοῖς ἀρίστοις ἐπαινούμενος καὶ κεκριμένην δόξαν λαβὼν ἀνάγραπτον εἰς τὸν ἔπειτα χρόνον κέκτηται τὴν τιμήν;" "Wer von den Besten gelobt wurde und diesem Lobe entsprach, dess Ruhm wird ewig unvergänglich sein"; und dann Schiller im "Prolog" (1798) zu "Wallensteins Lager":
( Denn ) wer den Besten seiner Zeit genug
Gethan, der hat gelebt für alle Zeiten.—
I, 17, 36 finden wir:
Non cuivis homini contingit adire Corinthum; Nicht einem Jeglichen wird es zu Teil, nach Korinth zu gelangen;
(d. h. hier: das Höchste zu erreichen. Es ist die Übersetzung des griechischen Sprichworts "οὐ παντὸς ἀνδρὸς εἰς Κόρινθον ἔσθ' ὁ πλοῦς", dessen frivole Deutung man Gellius 1, 8, 4 nachlesen kann. Korinth bot aber auch ideale Genüsse und die Seefahrt von Rom dorthin war ein Wagnis. Daraufhin zielt der horazische Vers.)
I, 18, 71 steht:
Et semel emissum volat irrevocabile verbum; Und, einmal entsandt, fliegt unwiderruflich das Wort hin.—
I, 18, 84 steht: