"Denn nur Eisen kann uns retten,

Und erlösen kann nur Blut

Von der Sünde schweren Ketten,

Von der Bösen Übermut".

Und in einem Aufsatz Schneckenburgers "Über Deutschland und die europäische Kriegsfrage" (geschr. Ende Okt. 1840, auszüglich abgedruckt im "Schwäb. Merkur" v. 30. Aug. 1870) lesen wir: "Der bei den Franzosen obwaltende Mangel an gediegener Volksbildung und echter Religiosität, das reizbare, oberflächliche, aller Gründlichkeit bare, leidenschaftsloser Belehrung unzugängliche, schnell absprechende Wesen ihres Nationalcharakters, die grobe Entsittlichung beinahe aller Klassen begründen meine Zweifel und scheinen für die absolute Notwendigkeit einer Eisen- und Blutkur zu sprechen". Otto von Bismarck aber verlieh dem Wort erst Flügel, als er am 30. Sept. 1862 in der Abendsitzung der Budgetkommission des preussischen Abgeordnetenhauses sprach: "Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die grossen Fragen der Zeit entschieden—das ist der Fehler von 1848 und 1849 gewesen—sondern

durch Eisen und Blut".—

Lucanus (39-65 n. Chr.), "Pharsalia" 1, 128 bietet:

Victrix causa diis placuit, sed victa Catoni, Die siegreiche Sache gefiel den Göttern, aber die unterliegende dem Cato,

und 1, 135:

Stat magni nominis umbra, Er steht da, der Schatten eines grossen Namens,