Zwischen mich und mein Volk soll sich kein Blatt Papier drängen

ist umgestaltet aus den Worten Friedrich Wilhelms IV. (in derselben Rede): "Es drängt mich zu der feierlichen Erklärung — — —, dass ich nun und nimmermehr zugeben werde, dass sich zwischen unsern Herr Gott im Himmel und dieses Land ein beschriebenes Blatt, gleichsam eine zweite Vorsehung eindränge . . ."—

Rechtsboden

ist auf diejenige Stelle derselben Thronrede zurückzuführen, an welcher der König den Landtag anruft, ihm zu helfen, "den Boden des Rechts (den wahren Acker der Könige) immer mehr zu befestigen und zu befruchten".—

In der am 21. März 1848 erschienenen Proklamation Friedrich Wilhelms IV. "An mein Volk, an die deutsche Nation" kommen die Worte vor:

Preussen geht fortan in Deutschland auf!— Auf den breitesten Grundlagen

steht zuerst in einer am 22. März 1848 einer Deputation der Städte Breslau und Liegnitz erteilten Antwort des Königs, deren Beginn lautet: "Nachdem ich eine konstitutionelle Verfassung auf den breitesten Grundlagen verheissen habe . . ." Das Wort wurde in dem königlichen Propositionsdekret vom 2. April an den vereinigten Landtag wiederholt. Es findet sich dann in dem Manifeste (datiert Schönbrunn, 6. Okt. 1848) wieder, wodurch Kaiser Ferdinand seine zweite Abreise von Wien ankündigte.—

Friedrich Wilhelm IV. führte den Ausdruck:

Racker von Staat

oft im Munde (s. "Briefe von Alexander von Humboldt an Varnhagen von Ense", Lpz. 1840, S. 274). W. Hoffmann erzählt darüber in "Deutschland einst und jetzt im Lichte des Reiches Gottes" (Berl. 1868, S. 299):