den verschöne ( r ) nden Rost der Jahrhunderte;

denn dieser König sprach bei der Huldigung in Königsberg am 10. September 1840:

"So wolle Gott unser preussisches Vaterland sich selbst, Deutschland und der Welt erhalten, mannigfach und doch Eins, wie das edle Erz, das, aus vielen Metallen zusammen geschmolzen, uns ein einziger Edelstein ist,—keinem andern Rost unterworfen, als dem verschönenden der Jahrhunderte."—

Friedrich Wilhelm IV. empfing 1842 den jugendlichen Dichter Herwegh mit den Worten:

Ich liebe eine gesinnungsvolle Opposition.—

Er sagte in der am 11. April 1847 vor dem Vereinigten Landtage gehaltenen Thronrede:

"Möchte doch das Beispiel des einen glücklichen Landes, dessen Verfassung die Jahrhunderte und eine

Erbweisheit

ohne Gleichen, aber kein Stück Papier gemacht haben, für uns unverloren sein und die Achtung finden, die es verdient".

Am 15. April citierte Freiherr Vincke das Wort mit dem Zusatze: "Erbweisheit der Engländer". Doch war es so nicht gemeint gewesen. Eberty ("Gesch. d. preuss. Staats", VII, 265) sagt: "Von den Eingeweihten aber erfuhr man nachträglich, dass Mecklenburg gemeint war".—