Der preussische Minister Alexander Gustav Adolf Graf von Schleinitz (1807-1885) gebrauchte im Jahre 1859 hinsichtlich des französisch-österreichischen Krieges den Ausdruck:
die Politik der freien Hand.
Bismarck bediente sich desselben Ausdrucks am 22. Jan. 1864 im Abgeordnetenhause.—
Der Österreichische Minister Johann Bernhard Graf von Rechberg (geb. 1806) sagte in seiner Antwortdepesche nach Berlin hinsichtlich der Anerkennung Italiens (1861):
Garantien, die das Papier nicht wert sind, anf dem sie geschrieben stehen.— Angenehme Temperatur
ist eine Redeblume des preussischen Kriegsministers Albrecht Theodor Emil Graf von Roon (1803-1879). Er begleitete in der Sitzung des Herrenhauses am 23. Januar 1862 die Einbringung des Gesetzentwurfs wegen Abänderung des Gesetzes über die Verpflichtung zum Kriegsdienst vom 3. Sept. 1814 mit den Worten:
"Ich habe über die Bedeutung dieses Gesetzentwurfes mich an diesem Orte eigentlich näher auszusprechen: sein Zusammenhang mit der Organisation des königlichen Heeres ist unverkennbar, und da ich bereits zweimal Gelegenheit gehabt habe, die angenehme Temperatur, welche in diesem Hause in Betreff jener grossen Massregel herrscht, zu fühlen, so wäre es eine Art von Undankbarkeit, wenn ich die Herren mit einer weitläufigen Auseinandersetzung der Notwendigkeit und Nützlichkeit des fraglichen Gesetzentwurfes ermüden wollte".—
In einer Abendsitzung der Budgetkommission des preussischen Abgeordnetenhauses, 30. Sept. 1862, sagte von Bismarck, "im Lande giebt es eine Menge
catilinarischer Existenzen,
die ein grosses Interesse an Umwälzungen haben". Danach gab Theodor König einem Roman den Titel: "Eine catilinarische Existenz" (Breslau 1865).—