[Woyzeck tritt herein, hinter sie. Sie fährt auf, mit den Händen nach den Ohren.]

WOYZECK: Was hast du?

MARIE: Nix.

WOYZECK: Unter deinen Fingern glänzt's ja.

MARIE: Ein Ohrringlein; hab's gefunden.

WOYZECK: Ich hab' so noch nix gefunden, zwei auf einmal!

MARIE: Bin ich ein Mensch?

WOYZECK: 's ist gut, Marie. - Was der Bub schläft! Greif ihm unters
Ärmchen, der Stuhl drückt ihn. Die hellen Tropfen stehn ihm auf der
Stirn; alles Arbeit unter der Sonn, sogar Schweiß im Schlaf. Wir
arme Leut! - Da ist wieder Geld, Marie; die Löhnung und was von meim
Hauptmann.

MARIE: Gott vergelt's, Franz.

WOYZECK: Ich muß fort. Heut abend, Marie! Adies!