Kirche. Backsteinbau 14. Jh., 1580 NSchiff angebaut. Über dem Chor bmkw. got. Dachstuhl.

FRAUENHORST. Pr. Sachsen Kr. Schweinitz.

Dorf-K. Um 1300 aus Feldstein; rck. mit 3 spitzbg. Fenstern in der OWand. — Spgot. Schnitzaltar.

FRAUENPRIESSNITZ. Sachsen-Weimar VB Apolda.

Ehem. Cisterc.-Nonnen-Klst. 13. Jh., erneuert im 17. Einschiffig mit polyg. Chor. An der NSeite nebenschiffartiger, 2geschossiger Anbau mit Herrschaftsempore und Gruft der Schenken v. Tautenburg; schöne Metallsärge.

Domänengebäude mit stattlichem Portal 1605, toskan. Rustika-Sll., Triglyphenfries, Krönung mit Ritterfiguren von verhältnismäßig guter Bildung.

FRAUENROTH. UFranken BA Kissingen.

Ehem. Cist.-Nonnen-Klst. Gegr. 1231. Erhalten der schlichte sprom. Stiftungsbau, 1sch., 1/2kr. Apsis und rundbg. Portal. (Empore ausgebrochen). — Ein kostbarer Schatz das Grabmal des Minnesängers Otto v. Botenlauben (aus dem Geschlecht der Grafen v. Henneberg) † 1266 und seiner Gemahlin Beatrix, ausgeführt etwa 1280-1300. In der poesievollen Idealisierung höfischer Vornehmheit unerreicht. Stilistisch mit der thüringisch-sächsischen Gruppe in Zusammenhang, den verwandten Stücken in Reinhardtsbrunn und Erfurt künstlerisch überlegen, dem Wiprecht von Groitzsch in Pegau nicht nachstehend. Wahrscheinlich aus Frauenroth verschleppt und von demselben Meister die Madonna in Lauter.

FRAUENSEE. Sachsen-Weimar VB Eisenach.

Ehemalige Cisterc.-Klst.-K. 1860 abgebrochen. Erhalten ein rom. Kragstein mit Löwenkopf. — Herrenhaus 1632.