Dorf-K. got., 5/8 Chor, Langhaus mit Rok.Flachdecke. Im OFenster Wappenscheiben. Kopien von 2 spgot. Altarflügeln.

GOSECK. Pr. Sachsen Kr. Querfurt.

Stammsitz der Pfalzgrafen von Sachsen. 1041 von einem Sohne dieses Hauses, dem großen Erzbischof Adalbert von Bremen, in ein Kloster umgewandelt. Die 1043 und 1056 gew. Kirche hat sich in den OTeilen erhalten, welche 1625 als Schloßkap. eingerichtet wurden. Qsch. und Chor in regelmäßiger rom. Anlage; unter ihnen in ganzer Ausdehnung (veranlaßt durch abschüssiges Gelände) eine Krypta. In das Schloß (ein wenig interessanter Bau des 16. und 17. Jh.) eingebaut ein WTurm im Übergangsstil des 13. Jh. — Ecce homo, Marmortafel in reicher renss. Umrahmung, Arbeit eines sehr guten, sonst in dem Gebiet nicht wieder angetroffenen Künstlers. Altartafel, Hinrichtung der h. Katharina, von L. Cranach d. Ä. Großes reiches Epitaph des Bernh. v. Pölnitz † 1628.

GOSSMANNSDORF. UFranken BA Ochsenfurt.

Der Ort enthält an Kirchenausstattung, Bildstöcken, Fachwerkhäusern, Befestigungsresten allerlei hübsche Kleinigkeiten.

GOSSMANNSDORF. UFranken BA Hofheim.

Dorf-K. Chor im OTurm, Unterbau frgot. Lhs. 1716 (angeblich von B. Neumann?). Stattliche Fassade. Hochaltar um 1730. Reiche Seitenaltäre um 1760. — Interessante Kirchhofsbefestigung, wohl 14. Jh.

Vogteihaus, charaktervoller Fachwerkbau von 1595. Schönes schmiedeeisernes Wirtshausschild (zum Schwan) 1791. (Ein ähnliches in Manau).

GÖSSNITZ. Sachsen-Altenburg. LA Altenburg.

Stadt-K., im 15. Jh. nach relativ großartigem Plan beg., im 16. verkümmert ausgeführt, im 17. umgebaut.