MALSCHWITZ. K. Sachsen AH Bautzen.

Dorf-K. 1716. Feiner, zierlicher Kanzelaltar. — Bürgerliche Grabdenkmäler des 17. und besonders 18. Jh. in beträchtlicher Menge.

MANGERSREUTH. OFranken BA Kulmbach.

Wallfahrtskap. 1491 (Inschr.).

MANNSTEDT. Sachsen-Weimar VB Apolda.

Dorf-K. wesentlich 1744; hölzernes Tonnengwb., Emporen in 3 Rängen. Kanzelaltar.

MANSFELD. Pr. Sachsen Kreisstadt.

M. ist Name für drei getrennte Orte: 1. Schloß-M., 2. Tal-M. (Stadt), 3. Kloster-M. (Dorf).

S. Georg. Der oblonge WTurm in der Anlage und einigen formierten Details rom.; das 1sch. Lhs. und der polyg. Chor spgot. — 2 Schnitzaltäre; eherne Grabplatte des Grafen Reinhard v. Mansfeld † 1569; Wandgrab 1572; ein zweites, prunkvolleres 1712; Tafel mit dem Bildnis M. Luthers 1540.

Schloß. Schon im 11. Jh. vorhanden; die Abb. bei Merian zeigt einen großen Gebäudekomplex mit starken Mauern und Bastionen; jetzt Gemisch von Ruinen und modernen Wohngeb. — Gr. im Inv. Pr. Sachsen. — Eine stattliche Anlage, etwa um 1400, die Schloßkap. Sakramentsnische mit umfänglicher, einem Altarbau ähnlicher Umrahmung, Holzschnitzerei der Renss. Taufstein 1522. Schönes Epitaph 1525, dem Backofenschüler des Hallenser Doms nahestehend. — Zwei Türen zum Felsenkeller mit derb launigen Reliefs in den Bogenfeldern, Gott Bacchus und eine Zechgesellschaft; um 1530.