Schloß. Ausgedehnte Anlage. Die Hauptburg im geräumigen 4eck. Hof, ältester Teil der runde Bergfried. Künstlerisch interessanter der Ausbau 1470 f. unter Hugold v. Schleinitz durch Arnold v. Westfalen. Rest. nach Bränden 1547 und 1582. In der Kap. bedeutendes Altarwerk 1576, die 10 steinernen Reliefs von Andreas Lorentz aus Freiberg. In einem Nebenraum Schnitzaltar von 1522.
RÖCKEN. Pr. Sachsen Kr. Merseburg.
Dorf-K. mit rom. Turm und spätestgot. Chor.
RODA. K. Sachsen AH Borna.
Dorf-K., rom. Mauern, eingewölbt im 15. Jh. von einem Meister der Rochlitzer Hütte, vielleicht demselben, der in Kohren tätig war.
RODA. Sachsen-Altenburg.
Kreuz-K. Alte Gründung (angeblich 1013), mit rom. Mauerbestandteilen. Durch häufige Umbauten charakterlos und unansehnlich geworden.
Stadt-K. E. 16. Jh. in der ungewöhnlichen Form eines großen (21 m Durchmesser) Achtecks. Drei Ränge Emporen eingebaut 1650, Freitreppen von außen; flache Decke; der polyg. Chor spgot.
Cisterc.-Nonnen-Klst.-K. Gestrecktes Rechteck von 37,5 : 14,7 m. Die OWand hat 3 große pyramidal gruppierte spitzbg. Fenster im Stilcharakter von A. 1300. Im W 3 quergestellte Arkaden, welche eine Empore trugen. Die Langseiten könnten dem Stiftungsbau um 1240 angehören; Fenster klein, zu 2 gruppiert; an der SSeite schlichtes frgot. Portal mit rohem Madonnenrelief. Auf der NSeite nebenschiffartige Erweiterung mit Erbbegräbnis der Herren von Lobedaburg.
RODACH. Sachsen-Coburg Amtsstadt.