»Aha, du hast wohl wieder darin herumgenascht?«

»Zu Befehl. Herr Leutnant wissen ja, daß wir zu Haus einen Gesangverein haben.«

Der am Fenster Sitzende öffnete sich ein wenig den Uniformrock.

»Na, ob ich das weiß,« warf er gutmütig hin, »du heulst ja manchmal, mein Junge, daß ich glaubte, Bienchens räudiger Pudel hätte Leibschmerzen bekommen.«

Allein trotz dieser etwas derben Charakterisierung seiner Gesangskunst reckte sich der stämmige Bursche und sah sehr befriedigt aus.

»Herr Leutnant,« verteidigte er sich, »dann übe ich bloß. Aber bei uns zu Hause in Pillkallen sagen die Leute, ich hätte die stärkste Stimme.«

»Jawohl,« lächelte der Leutnant, »das sage ich auch. Und nun, Reddemann, schwirre mal in das Kasino ab und hole mir meine Menage. Aber die Tischordonnanz soll alles hübsch warm geben, verstanden?«

»Zu Befehl, Herr Leutnant. Sonst noch etwas?«

»Jawohl, bringe mir von nebenan ein paar Zigarren mit, von der billigen Sorte.«

»Zu Befehl, Herr Leutnant.«