»Im Wald und auf der Heide,
Da such ich meine Freude.
Ich bin ein Jägersmann,
Ich bin ein Jägersmann.«

Fröhlich klang die Weise in die Nacht hinaus. Und der kleine Pastor, der nicht viel vertragen konnte, schob seinen Arm unter den des Sängers und murmelte undeutlich:

»Lieber Freund – Sie – Sie begleiten mich nach Hause, nicht wahr?«

»Natürlich – wird besorgt werden, Herr Pastor,« lachte der Förster mit einem Seitenblick, »wird alles pünktlich abgeliefert. Gute Nacht, Wilms, grüß die kleine Hedwig. Ein famoses Ding. Donnerwetter, wenn ich jung wär – wenn ich jung wär –«

»Gute Nacht.«

Die beiden Herren zogen ab, Wilms gab ihnen bis zur Einfahrt das Geleit, und noch auf der Chaussee konnte man den Förster das Jägerlied singen hören.

Heiter begab sich Wilms in den Garten zurück. Als er in die Laube trat, fand er Hedwig dort, die am Tisch saß und den Kopf in die Hand stützte.

Er stockte.

»Heting, du? – Ich glaubte, du wärst schon zu Bett gegangen?«

»Nein, Wilms, ich wollte dich noch erwarten.«