Eine Viertelstunde später, er hatte sich kaum völlig angekleidet, brachte ihm Dörthe Kaffee und Frühstück. Der Landmann erstaunte.

»Soll ich denn hier oben frühstücken?« fragte er.

»Ja, Herr, das Fräulein hat schon unten getrunken.«

»Na, wie sie will. Es is gut.«

Die Obermagd ging.

Wilms saß eine Weile allein und wunderte sich, mit welcher Willenskraft Hedwig ihre neue Aufgabe gleich erfaßte.

Dann fuhr er sich mit der groben Hand unwillig über die Stirn.

Immerfort zwang ihn das Mädchen, sich mit ihr zu beschäftigen. Aber er wollte ihr an Regsamkeit nicht nachstehen. Er hatte ja einige wichtige Geschäfte in der Nähe abzuwickeln, und deshalb wollte er fortreiten, damit er erst gegen Mittag wieder zurückzukehren brauchte.

»Möglichst wenig mit ihr zusammen sein,« dachte er.

Mit diesem Entschluß trat er an das kleine Kammerfenster und sah auf den schneebedeckten Hof herunter.