Sie standen vor dem kleinen, schmalen, trüb erleuchteten Schaufenster eines Goldarbeiters der Hafenstadt.
Der Philosoph besah sich die Hand angelegentlich und nickte dann mehrfach bekräftigend: »'s is recht — aber nun — —«
Er wühlte in seiner Tasche herum, schien nichts zu finden und wurde unsicher.
»Zu dumm, aber darauf war ich nich vorbereitet; aber sag mal, Klara, könntest du mir vielleicht ein paar Taler leihen?«
»I, gern,« bejahte sie mit Hast, »hier ist ein Goldstück, das ich immer bei mir trag. Ist's auch genug?«
»Je, ich hab' keine Erfahrung in solche Sachen, aber der Mann wird ja nich unbescheiden sein. Und nun wart' hier eins einen Augenblick.«
Damit trat er unsicher in den Laden, und als er nach einiger Zeit wieder zurückkehrte, glühte Aufregung in seinem Gesicht, und Klara bemerkte, wie er eine kleine Schachtel zwischen den Fingern drehte.
»Du erhältst noch zwei Mark zurück,« stotterte er atemlos, »hier — und nun komm.«
»Ja, aber Hann, was — — —?«