Das war alles so weich und sanft.
»Klara,« stammelte er wie beschämt.
»Nun muß ich in die Kirche,« verabschiedete sie sich, und sie nickte noch immer, während sie langsam von dannen schritt.
Er sah ihr nach.
Erst als die weißen, glänzenden Füße längst in dem Grase verschwunden waren, legte er sich an ihren verlassenen Platz, stützte nachdenklich den Kopf und horchte auf das Surren und Säuseln des Windes. Die Seeschwalben, die an ihm vorbeistrichen, zirpten laut; und er mußte unwillkürlich das Lied seiner Braut wieder aufnehmen: Wie war's doch?
»Hör' ich das Mühlrad gehen,
Ich weiß nicht, was ich will —
Ich möcht' am liebsten sterben,
Da wär's auf einmal still.«
»Hör' ich das Mühlrad gehen — — —«
Sonderbar. Er ließ den Kopf in beide Hände sinken.
»Was is woll das Glück?«
Und über ihm klangen die Pfingstglocken fort.