Aber Hann wagte nichts zu entgegnen, sondern starrte verlegen in das Wasser, in dem die kleinen Stichlinge in Scharen hin und her huschten.
Jedoch oll Kusemann ließ nicht so leicht locker.
»Jünging, ich mein', er hat doch deine Eltern von seine Absichten in Kenntnis gesetzt? Was?«
»Ja,« murmelte Hann beinah unverständlich und wischte sich wieder Schweiß. Aber die Lüge stand ihm auf dem Gesicht geschrieben.
»So — so,« meinte oll Kusemann gedehnt, wobei er seine schiefgestellten Augen nachdenklich zukniff, um sich dann langsam den spitzen Kinnbart zu streichen. — Und blinzelnd fuhr er fort: »Ja, ja, bei diesen ollen, lütten, nüdlichen Liebschaften hat jeder seine eignen Moden. Da hält der eine so'n Dings gern auf'n Schoß und der andere versteckt sich vor ihr hinter Fischnetze. — Aber laß — da beißt gerade wieder solch ein Biest.«
Er wollte den zappelnden Barsch in den Eimer werfen, doch ohne Übergang fühlte er sich von Hanns starker Hand fest am Arm gepackt.
»Oll Kusemann?«
»Was?«
»Das letzte.«
»Hanning — laß mich los.«