Line und der Teufel waren vergessen.

Sie tanzten.

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Eine Stunde später erhob sich Line von ihrem Lager. Sie sah sich mißmutig in dem engen Verschlage um, den Hann nach dem Beispiel von Frau Fiek ein »Stübing« nannte, schüttelte verächtlich die Betten des Wandschragens zurecht, der ihr als Lagerstatt diente, während Hann in einer Bodenkammer hauste, und setzte sich dann vor einem Stückchen zerbrochenen Spiegelglases nieder, das auf einer rohen Fichtenkommode stand, um sich die Haare aufzustecken.

Sie beeilte sich sehr damit, denn der Tag schien bereits hell in ihre Kammer, und jeden Augenblick konnte Hann von der See heimkehren. Hastig fuhr sie in ihre Bluse und zog den Stoff seufzend stramm. Draußen auf der Dorfstraße hörte man aus der Ferne noch immer die Leier spielen. Rasch öffnete sie das niedrige Fenster und lehnte sich einen Augenblick hinaus.

Aber das Katenhäuschen der Muchows lag weit ab vom Dorfe, und seine Fenster gingen direkt auf die Seewiesen und den Bodden hinaus.

Line verzog die Stirn.

Hier vernahm man die Leier nur ganz verschwommen.

Blauschimmernd wiegte sich wohl die See, im grellen Sonnenschein glitzerten die feuchten Wiesengräser, und eine Wolke gelber und brauner Schmetterlinge gaukelte in der stillen Luft umher, aber Line bemerkte das alles nicht.