Seine Lippen bebten leise. Und als er jetzt seine Tasse unter den Stuhl stellte, wie das Fischerart ist, da blieb er in der gedrückten Stellung sitzen. Aber Line konnte ihre Wildheit nicht länger in sich verschließen, sie stampfte vor Leidenschaft mit den Füßen und fuhr noch heftiger fort: »Manchmal möcht ich mit den Fäusten an die Wand schlagen, daß ich das alles von dir annehmen muß. Ja, muß — ja, muß,« wiederholte sie in vollem Zorn. »Und daß du so viel für mich aufgegeben hast, die ich das doch alles gar nicht will. Zum Beispiel deine Braut, Klara Toll. Ist das nicht so?«
Hann rührte sich nicht in seiner Ecke.
»Laß Klara,« bat er nur, »laß Klara Toll.«
»Nein, warum? — Du paßt doch so gut zu ihr. Warum kommt sie gar nicht mehr her?«
»O Lining, das is doch so natürlich.«
Das konnte sie nicht verstehen.
»Wieso? — Was hat sich deine Braut um mich zu kümmern? — Was hast du ihr denn eigentlich gesagt?«
Langsam hob Hann sein Haupt in die Höhe: »Ich hab' ihr gesagt — Lining, nimm es nich übel — ich hab' ihr gesagt, daß ich nun für dich sorgen müßt, und da würd' es zu lange mit Klara und mir dauern.«
Line bekam ganz große Augen und sank halb unbewußt auf ihren Stuhl zurück.