Ganz still ist es zwischen den beiden geworden.
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Ein paar Tage darauf herrschte Schneesturm.
Da saßen die Einsamen nach dem Abendbrot noch beisammen, denn es war zu früh, als daß Hann auf seinen Bodenverschlag hinaufgeklettert wäre. Auch fürchtete Line in letzter Zeit das Alleinsein.
»Soll ich Reuter lesen?« fragte Hann, »hier >Ut de Franzosentid<.«
Sie saß auf ihrem Bett und hatte die Hände müde in ihrem Schoß gefaltet. Eine Flechte des schwarzen Haares ringelte sich bereits über ihre Schulter.
Im Nachsinnen hatte sie damit gespielt.
»Nein, Hann, ich bin heut nicht lustig.«
In diesem Augenblick stäubte über das Dach etwas fort, im Schornstein heulte es auf, und die beiden hörten, wie nebenan Klaus Muchow im Schlaf laut aufbrummte.
Nach einer Weile fragte Hann, der an dem Licht stocherte: »Wenn ich nich lesen soll, was soll ich?«