»Warum sprichst du nicht zu mir, Hann?«
»Lining, was soll ich?«
»Deine Stimme vertreibt mir die Angst. Es ist, als ob das bißchen Gute aus mir spräche. Nicht wahr, Hann, es mag doch auch Gutes in mir sein?«
»O Lining — du — du.«
»Ich geb' mir auch Müh', an mich selbst zu vergessen, wie du mir geraten hast. Merkst du das, Hann?«
»Ja, Lining, wie sollt' ich nich?«
»Hann, nicht wahr, ich werd' nicht sterben? Es kann noch ein besserer Mensch aus mir werden?«
Er lachte und weinte in einem Atem: »Lining, du bist gar nich mehr so klug, wie früher. Wie kannst du jetzt woll von uns gehen?«
»O Hann, ich träum' jede Nacht davon. Denn ich steh' auf der Schwelle. Aber nicht wahr, wenn ich auch nicht so klug bin, wie früher, so bin ich doch auch nicht mehr so trotzig? Bist du jetzt mit mir zufrieden?«