»Hast noch ümmer kein Geld,« fragte er, sich über den Bock herabneigend, »für einen eigenen Wagen?«

Darauf konnte ich nur betrübt den Kopf schütteln und erwidern, daß mein Geschäft noch immer nicht soviel abwerfe. Der Alte hob die Hand zu dem zahnlosen Munde und wackelte hin und her: »Je, dein Vater war doch ein Handelsherr und ein Schiffsreeder, was is nu mit dir?«

»Leider Gottes, ich bin dämlich aus der Art geschlagen.«

»Ja, ja,« murrte der Alte, »Schnurrerwaar,« und damit rückte er brummend zur Seite, was von jeher die Erlaubnis bedeutete, neben ihm Platz zu nehmen.

Weiter ging's durch den summenden Sommertag.

»Warum fährst du jetzt mit vier Pferden?« hob ich an. Aber diese Frage stimmte den Kutscher sichtlich verdrießlich.

»Je,« kaute er und schlug auf die Tiere ein. »Warum? Es soll jetzt alles schnell gehen auf der Welt, aber es kommt nichts dabei raus, hü.«

Die Schimmel trabten zu.

Da gedachte ich dem Gespräch eine andere Wendung zu geben: »Schöner, kurzer, fetter Dung, den du da fährst,« lobte ich. »Für wen ist der?«