Das wickelt sich jedoch unheimlich schnell ab.

Siebenbrod wirbelt den Haufen Kleider noch zwei-, dreimal mit wütender Kraft herum, dann wirft er ihn ins Gras.

»Da lieg.«

»Was? — Was?« — heult Hann, halb vor Wut, halb vor Schmerz. »Was hast du mir zu sagen? — du oll Säufer? — Nichts — du büst ja man bloß unser Bootsmann, unser Knecht.«

»So,« lacht Siebenbrod höhnisch, »dann komm noch eins her, mein Hühning.«

Wieder streckt er die Klaue aus. Hann, rasend mit weißem Schaum vor dem Mund, entgeistert von der Scham, vor seiner Dame mißhandelt zu werden, hebt einen großen Feldstein in die Höhe — und dann — der arme Junge. — Er ist kein David, der den Goliath zerschmettert.

Mit wilden, funkelnden Blicken verfolgt Line nun das sich aufrollende Bild.

Hinten auf den blauen Hosen hat Hann einen grauen Flicken eingenäht. Der glänzt jetzt in der Sonne, als er über dem Knie von Siebenbrod liegt, und gerade auf diesen Fleck prasseln die flachen Hiebe des Bootsmannes hageldicht nieder.

Immer mehr — immer mehr — bis der Schall selbst das Schlucken und Schluchzen übertönt.

»Wart, mein Hühning, wirst du das wieder tun?«