Aber Hann schüttelte das Haupt.
»Ne, Lining, so is das nich. Ich hab' viel über das Glück nachgedacht, aber es is alles falsch gewesen.« Er wandte sich zu mir. »Erinnerst du dich noch, Jünging, wovon wir nachmittag sprachen? — Jetzt weiß ich ganz genau, ohne was ein Mensch gar nich leben kann. Weißt du, was das is? Das is so ein schöner Traum — und so 'ne schöne Hoffnung. Das is das Allerglücklichste und Allerhöchste!«
»Das ist es,« wollte ich eben erwidern, da sah ich, wie Line lächelnd über Hanns Wange streichelte, dabei flüsternd: »Ist er nun ein lieber, dummer Mensch? Oder ist er am Ende gar ein Philosoph?«
Da wußte ich, daß dicht über Hann selbst die Hoffnung schwebe.
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Dies ist die Geschichte von Hann Klüth.
Sie ist nicht kunstmäßig mit einem Ende versehen, denn sie ist wahr, und das Leben dichtet »ohne Ende«.
FUSSNOTEN:
[1] Märchen.