Grobe Tanzmusik drang über das Wasser, hinter den angelaufenen Fensterscheiben huschten blasse Schatten vorbei!
Kling — kling — plump — plump — trala!
Line griff nach dem Geländer der Brücke und wurzelte an. Ihre Augen saugten sich an den kleinen, leuchtenden Fenstern, die so wunderliche Lichtstrahlen in die Finsternis hinaussandten, förmlich fest; ihre Zähne biß sie scharf zusammen.
»Nicht doch! — Was soll das? — Komm, Kleine.«
»Bruno?«
»Ja.«
»Sieh da, bei Gastwirt Krügern da tanzen jetzt die Studenten mit den Fischerfrauen und den Mädchen.«
Auch er warf einen verlangenden Blick hinüber und streckte dann die Hand nach ihr aus.
»Ja, ja — aber was soll das? — Du mußt nach Haus.«