L’Investigateur. Journal de l’Institut historique. Trente-troisième année. Tome VI. IV. Série. 374. Livr. Janvier 1866. 375. Livr. Février 1866. Paris. 8.

Bulletin monumental ou collection de mémoires sur les monuments historiques de France, publié sous les auspices de la Société française d’archéologie pour la conservation et la description des monuments nationaux, et dirigé par M. de Caumont. 4. Série, Tome 2. 32. Vol. de la Collection. Nr. 2. Paris et Caen, 1866. 8.

Courte visite à Drévant (Cher), en 1865, par M. de Caumont. — Notice sur la mitre épiscopale, par M. l’abbé Barraud. — Sépultures gallo-romaines découvertes dans le Grand-Jardin de Lisieux, par M. A. Pannier. — Chapelle de St. Valérie dans la cathédrale de Limoges, par M. l’abbé Abbellot. — Découverte de monnaies romaines à St. Aubin-du-Perron (Manche), par M. Quenault. — Chronique.

Graf- en Gedenkschriften der Provincie Oost-Vlaenderen. Uitgegeven door een Middencomiteit [ Comité central de publication des inscriptions funéraires et monumentales de la Flandre orientale ]. 42. Aflevering: Gent, Recolletten-Kerk. II. — 43. Aflevering: Gent, Recolletten-Kerk. III. — 44. Aflevering: Gent, Sinte Michielskerk. XI. — Gand, 1865. 2.

Nachrichten.

Literatur.

Neu erschienene Werke.

11) Hessische Urkunden; aus dem groſsherzogl. hessischen Haus- und Staatsarchiv zum ersten Male herausgegeben von Ludwig Baur. Vierter Band. Darmstadt, 1866. 282 Stn. 8. Der verdienstvolle Verfasser hat mit diesem vierten Bande sein hochwichtiges Werk abgeschlossen. Es wurde begonnen im J. 1846 und hatte ursprünglich nur die Bestimmung, die noch nicht veröffentlichten Urkunden, die sich im reichen Haus- und Staatsarchiv in Darmstadt finden, bis zum J. 1399 bekannt zu machen. Dies geschah in den ersten zwei Bänden, von denen der erste Band 1372 Urkunden über die älteren Provinzen Starkenburg und Oberhessen, der zweite Band in zwei Abtheilungen 927 Urkunden aus Rheinhessen bis zum J. 1325, der dritte Band vorerst die übrigen Urkunden Rheinhessens (im Ganzen 1511) bis zum J. 1399, sowie einen Nachtrag von 67 Urkunden zu den drei Provinzen gibt. Der vorliegende vierte Band dehnte die Zeit weiter aus; er enthält die Urkunden des ganzen Landes aus dem vierzehnten Jahrhundert, an der Zahl 278. Sie sind meistens in deutscher Sprache, während die früheren Bände fast nur lateinische enthalten. In diesem Bande sind die Urkunden der drei Provinzen nicht geschieden, wie in den früheren. Ueberhaupt hätten wir für Rheinhessen eine andere Einrichtung gewünscht: man hätte die Urkunden nach den früheren Territorien scheiden sollen; also z. B. Mainzer, Wormser, Pfälzer u. s. w. Urkunden, je nachdem sie in diese ehemaligen Gebiete gehören. Es wären dann freilich in Rheinhessen über dreiſsig Abtheilungen entstanden, wiewohl von manchen Orten und Landschaften nur wenige Urkunden sich vorfinden; viele sind z. B. über Oppenheim, Mainz, Worms u. s. w. vorhanden. Wir freuen uns übrigens sehr, daſs dies schöne und inhaltsreiche Werk nach 20 Jahren vollendet ist. Nun fehlt nur noch das Register über die vier Bände, das umfangreich zu werden verspricht. Der Verfasser hat einen neuen Beweis gegeben, wie unermüdlich er arbeitet, um die frühere Geschichte des Landes zu erhellen; wir sind ihm dadurch zu groſsem Danke verpflichtet.

K.

12) Volksthümliches aus Oesterreichisch-Schlesien, gesammelt und herausgegeben von Anton Peter. I. Kinderlieder und Kinderspiele, Volkslieder und Volksschauspiele, Sprichworte. Troppau, 1865. Im Selbstverlage des Herausgebers. 8. XIV u. 458 Stn.