H. Sachs, 1579. V. CCCXCVII 1. „Und ich durch den Korb gefallen bin“. Jak. Ayrer, Spieg. weibl. Zucht, um 1600, bei Tieck, deutsch. Theater I, 275. 290. Die Redensart bei H. Sachs stets vom männlichen Geschlechte; vom weiblichen dagegen: „Durch das Sieb fallen“, a. a. O. CCCXCVII 2.)

Die Landrichter zu Sulzbach im 14. und 15. Jahrhundert.

Mitgetheilt von Leonh. Platzer, k. Landrichter, zu Sulzbach.

(Fortsetzung.)

Damit ich aber wider auf Hannsen von Abensperg Landrichtern zu Sulzbach komme, ist derselbe Hrn. Ulrichen 3. von Abensperg Sohn gewesen, hat 5 Brüder gehabt, unter welchen Dietrich Bischoff zu Regenspurg worden und Anno 1383 gestorben[11]; seine Mutter[12] ist eine von Gundelfingen gewesen. Anno 1369 war obgemelter Hr. Hanns von Abensperg Herzog Fridrichs in Niderbeyern Hoffmeister, in grossen ansehen, anno 1371 Ist Er pfleger von Vohburg worden, das folgende Jahr Haubtmann über den Landfriden in ober Beyern, aõ 1376 war er Vizedom in ober Beyern, und anno 1384 Landrichter und Statthalter zu Sulzbach, hats aber nur ein Jahr verwaltet. Anno 1392 hat er den Turnir...[13]. 1397 ligt zu Rohr in der Capellen, so Er gestifftet, begraben unter einen erhabenen Stein, darauf stehet, das Er 1400 gestorben sey. Seine Frau war Agnes von Lichtenstein aus Österreich, welches Geschlecht zu unseren Zeiten zum fürstlichen Stand erhoben worden. Die hat ihm geboren 5 Söhn, Jobst, Bernhard, Ulrich, Wilhelm, Gorgen und 4 Töchter. Jobst Zeuget Hannsen v. Abensperg[14] ). Hanns zeuget Nicolaum den letzten dieses Geschlechts, welcher Anno 1485 von Herzog Christoph aus Beyern Jemmerlich ist erstochen worden. Nach seinem Tod ist die Herrschafft abensperg an Herzog Albertum in Beyern gefallen, der die nechsten freund mit einen Stück gelts von Abensperg hat genzlich abgewiesen.

9. Johanni von Abensperg succedirt in die Pfleg Sulzbach Conrad Truchses von Holnstein[15].

10. Heinrich Kemmather Pfleger zu Sulzbach 1390[16].

11. Jacob Rammelsteiner, 1394[17]. Die Ramelsteiner sind auch ein uralt adelich geschlecht, den im Tradition Buch zu Regenspurg bey St. Emmeram wird eines Rammelsteiners Rudiger gedacht, so gelebt ums Jahr 1070[18]. Es wird ihr auch im beyerschen Turnirbuch gedacht,

Es kamen auch mit guten Fug

Die Rammelsteiner von den Lug[19].