Johann IV. von Freising, 15. Jahrh., in der Frauenkirche zu München, hält den Stab in der Rechten.
Ein nicht näher bezeichneter Bischof von Brixen (15. Jahrh.) hält den Stab in der Linken.
Friedrich von Polen im Dome zu Krakau, †† 1503 (Grabmal von 1510), hält den Stab in der Rechten.
Auf dem Grabmal kommt zweimal St. Stanislaus vor mit dem Stab in der Rechten, einmal St. Adalbert mit dem Stab in der Rechten.
B. Sonstige Denkmale.
Auf dem alten Mosaikgemälde im Aeuſsern der Vorhalle von St. Marcus in Venedig halten die zwei Träger der Reliquien die Stäbe in der Linken.
Auf der Kapuze des Pluviale aus St. Blasien, jetzt in St. Paul in Kärnthen, hält der heil. Blasius den Stab in der Linken.
In den Wandmalereien des Nonnenchors zu Gurk, 13. Jhdt., ist unter den Hauptdarstellungen ein Streifen von Medaillons angebracht, welche Heiligenbrustbilder enthalten. Der Streifen unter dem Einzug Christi zeigt zwei Bischöfe, die den Stab in der Linken haben, einen, der ihn in der Rechten hat.
Im Kreuzgange der Dominikanerkirche zu Krakau sind in Glasgemälden des 13. Jhdt. St. Augustinus und St. Stanislaus dargestellt, die beide den Stab in der Linken haben.
Im Brunnenhaus zum heil. Kreuz sind aus dem Schlusse des 13. Jahrh. die Bildnisse der Babenberger in Glasmalerei zu sehen; darunter Otto von Freising und Conrad, Erzbischof von Salzburg, die beide den Stab in der Linken halten.