Auf Glasgemälden im Besitze des Herrn v. Pichler in Graz, die dem Schlusse des 13. oder dem Anfange des 14. Jahrh. angehören, sind St. Benedict und St. Bernhard dargestellt; beide tragen die Stäbe in der Linken.
Leupold von Babenberg, Bischof zu Bamberg, † 1353, auf einem gleichzeitigen Wandgemälde im Dome zu Bamberg, trägt den Stab in der Linken.
St. Erhard auf einem Glasgemälde des Fensters zu St. Erhard in der Breitenau zu Steiermark trägt den Stab in der linken Hand. (Schluſs des 14. Jhdts.)
Eine Figur des heil. Nikolaus, ehemals im Besitze des Verfassers, jetzt im k. k. Museum für Kunst und Industrie in Wien (aus Trient stammend, 15. Jhdt.), trug den Stab in der Rechten. Eine ganz ähnliche Figur im german. Museum trägt den Stab gleichfalls in der Rechten.
Auf dem schönen Altar aus Hersbruck im german. Museum, welcher die heil. Jungfrau und die vier Kirchenväter darstellt, hat der eine Bischof den Stab in der Rechten, der andere in der Linken.
Auf einem Altar zu Bartfeld in Ungarn sind zwei Bischöfe (darunter ein St. Nicolaus) vom Schluſs des 15. Jhdts., die beide die Stäbe in der Linken halten.
Auf einem Teppiche des 15. Jhdts. im german. Museum halten zwei Bischöfe die Stäbe in der Rechten.
Auf einem Glasbilde, ehemals im Schlosse zu Mittersil, jetzt im Museum zu Salzburg, vom 16. Jahrh., hält St. Rupertus den Stab in der Rechten.
In Burgkmair’s österreichischen Heiligen findet sich ein Bischof mit dem Stab in der Linken, ein anderer mit dem Stab in der Rechten.
Im Dresdener Todtentanze halten zwei Bischöfe die Stäbe rechts.