„Dises herkommen des Churerschen happichts hab ich — verstandt Herr Hans Conrad Hettinger so lang zeit gemainer statt Rotweil schulthaiß und burgermaister gewesen — es in ain buoch geschriben, das der wolgeboren mein sunders gnediger herr Graff Wilhelm und Wernher von Zymbern mit seiner hand geschriben.“ —
— „darinn sie etwann bis der bott mit ainem happich abgefertiget mögen werden, um gedult bitten.“
( Aus den Rathsprotokollen von 1580 an. )
Happich zu Chur. 1580.
„Uff abermals überschikten happicht und darbei gethonen des bischöflichen hofmaisters zů Chur schreiben, weil derselb abermals als zum federspil untauglich überschikt, ist die antwurt, das uff künftig jar zuo gebürender zeit us der ainspenniger oder ain anderer, dem soliches federspil bekant beneben ainem ernstlichen schreiben, daß man fürhin solichen untauglichen happich anzunemen nicht gemeint, sondern soliches mit für aine geringe verachtung aufnehme.“
(Schluß folgt.)
Inventarium Custodiæ frisingensis
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A o Dñi Millmo quadringentes mo quinquages mo sex to die S. Oswaldi Regis quinta Mens. Augusti praesentib us Reverendss mo in Chrõ Patre et Dño Dnõ Joanne Epõ ac venerabilibus Patribus Dñis Joanne Tiendl Decretalium Doct re, Udalrico Kemnater Custode, Wilhelmo Taz et Joanne Stadler Decretal: Doct ore Canon cis Eccli͠æ frisingens. in Sacristia interiori Res et bona infra scripta repertæ sunt in Custodia defuncto venerabili viro Dno Wigislao de Rorbach Can co et Custode seu Thesaurario ipsius Eccl͠iæ frisingensis.
Item Primo Crucifixum argenteum magnum et in parte deauratum.
Item Crucifixum magnum totum deauratum cum lapidibus pretiosis unacum pede. Deficiunt tum in cruce et pede lapides actu[7] et præsertim in extremitatibus crucis.