XVIII.

Siegel 4, September

Auf dem schönenSiegel IV, A. 2 Leo’s von Brüssel von 1215[153] sehen wir z. B. den Löwen als redendes Siegelbild in Verbindung mit dem Wappenschilde, welchen sein Vater Gottfried, Castellan von Brüssel, auf seinem großem Siegel III, B. 3 von 1215[154] führt.

Das Siegel Leo’s gehört wol unter die frühesten Beispiele heraldischer Schildträger:

XIX.

Interessant ist dasSiegel IV, A. 2 Heinrich’s von Hochstetten von 1276, mit einer weiblichen Figur als Schild träger. Bei oberflächlicher Betrachtung könnte man dieses Siegel leicht für ein Porträtsiegel III, B. 2a halten. Das ursprüngliche Wappen möchte wol als ein gespaltener Schild, mit je einer Fahne in versetzten oder verwechselten Tinkturen, zu blasonnieren sein. Bei Siebmacher erscheint es II, 114 als von Roth und Weiß getheilt, mit drei grünen Pfählen im Weißen und V, 366 ebenso, aber mit anderer Tinktur.

Siegel 5, September

XX.

Siegel 6, September

Eine eigene Art von Zusammenstellung eines redenden Siegelbildes mit dem Wappen sehen wir auf demSiegel IV, A. 2 des Arnold Strauß, von 1297.