7–14) fünf nach rechts und drei nach links gewendete heraldische Löwenfiguren, ca. 3 cm. hoch, aus vergoldetem Silberblech, welche mit einer nach dem Muster des Löwenschildleins roh geschnittenen Punze ungeschickt ausgetrieben sind. Auch sind die Figuren nicht ordentlich ausgeschnitten, sondern nur Löcher zum Behuf des Aufnähens durchgeschlagen.

15) eine desgl. etwas kleinere, nach links gewendete Figur, welche eher dem Greifen nachgebildet zu scheint.

Das betr. Wamms wurde also fünfmal zugehakt; doch ist von den eigentlichen Haken und Oesen, welche sich unter den Schilden und Thierfiguren verbargen, nichts mehr vorhanden.

E. Auch die folgenden Stücke waren offenbar bestimmt, als Schmuck auf die Kleidung aufgenäht zu werden, nämlich:

28 kreisförmige, flach gewölbte Flitter von ganz dünnem Silberblech, ca. 1 cm im Durchmesser, jede mit zwei durchgeschlagenen Löchern,

und 14 silberne Münzen, gleichfalls jede mit zwei durch geschlagenen Löchern; dieselben sind vergoldet, aber stark von Rost angegriffen. Darunter befinden sich:

1) eine Münze, 17 mm. im Durchmesser. Av. Ein Bischof, stehend zwischen zwei Hirtenstäben. Rev. Kopf mit Perlendiadem, von vorne; darunter ein etwas gekrümmter Rost (oder Leiter);

2) ein Gros-Tournois des Königs Philipp des Schönen von Frankreich;

3) ein Canterbury Pfenning-Sterling des Königs Eduard von England;

4–10) sieben Lübecker Wittenpenninge, auf dem Av. der Reichsadler, auf dem Rev. ein Kreuz, in dessen Mitte eine vierblattförmige Oeffnung, worin, mindestens bei zwei Exemplaren, ein Punkt steht. (Geprägt in den J. 1373–79);