[23] Vergleiche hiermit folgende Aussprüche, die sich hundertfach vermehren lassen:

Baco von Verulam: „Nur eine oberflächliche Kenntnis der Natur vermag uns von Gott abzuführen, eine tiefere und gründlichere dagegen führt zu ihm zurück.“

Oswald Heer:

„Wer oberflächlich die Natur betrachtet,
Im grenzenlosen All sich leicht verliert;
Doch wer auf ihre Wunder tiefer achtet,
Wird stets zu Gott, dem Herrn der Welt, geführt.“

— Der Übersetzer.

[24] Die dritte Abhandlung wird hier nicht veröffentlicht, weil Romanes Ansichten über die Beziehung zwischen der Naturwissenschaft und dem Glauben an die geoffenbarte Religion in den „Notizen“ besser und reifer zum Ausdruck kommen. — Der Herausgeber.

[25] Um Mißverständnisse zu vermeiden, will ich bemerken, daß ich bei den obigen Definitionen von Religion und Naturwissenschaft diese in den Verhältnissen nehme, in welchen sie wirklich existieren. Möglich, daß beide Denksphären unter anderen Umständen nicht so scharf geschieden sind. So z. B.: Wenn eine Religion erschiene, welche der Wissenschaft eine Offenbarung über Sachen der natürlichen Kausalität brächte, solch' eine Religion (vorausgesetzt, daß eine derartige Offenbarung durch Versuche als wahr befunden wäre) — würde vermutlich auf die Wissenschaft einen ganz berechtigten Einfluß ausüben.

[26] Siehe Mental evolution in animals p. 155-158.

[27] Das Beispiel, um welches es sich handelt, hat wohl Fenelon zuerst benutzt, Paley beginnt mit ihm seine „Theologie der Natur.“ Da es nun aber den deutschen Lesern sehr viel weniger geläufig sein möchte als den englischen, andererseits aber in diesen beiden Abhandlungen von Romanes eine große Rolle spielt, so möchte es wohl angebracht sein, es in der Paley'schen Fassung hier wiederzugeben. Es heißt bei ihm folgendermaßen:

„Wenn ich, eine Wüste durchirrend, über einen Stein stolperte und mich fragte: wie mag dieser Stein hierhin gekommen sein? — dann genügte es wohl zu antworten, daß er zu allen Zeiten dort gelegen haben mag. Es möchte schwer zu beweisen sein, daß eine solche Antwort etwas Widersinniges enthielte.“