2) Er erkannte, daß das subjektive religiöse Bewußtsein objektiv als ein großes Phänomen der menschlichen Natur betrachtet werden muß.

3) Er verurteilte später seine frühere Kausalitäts-Theorie und kehrte zu der Anschauung zurück, daß alle Kausalität der Ausfluß eines Willens ist.

4) Er wies später die materialistische Ansicht von der Entstehung des Geistes entschieden zurück.

5) Er kehrte zu dem Gebrauch des Ausdrucks „Das Argument vom Zweck“ zurück und gab also auch seine heftige Abneigung gegen dasselbe auf.

6) Er durchschaute Herbert Spencers Widerlegung der im weiteren Sinn gefaßten Teleologie von Baden Powell und fühlte die Kraft des teleologischen Beweises von neuem.

7) Er erkannte, daß die wissenschaftlichen Bedenken gegen die Lehre vom freien Willen schließlich doch nicht stichhaltig sind. — Der Herausgeber.

[19] Siehe Mind and motion and Monism pp. 36 ff.

[20] In einigen Notizen des Sommers 1893 finde ich Folgendes: Das Ergebnis (der philosophischen Untersuchung) ist gewesen, daß der Mensch in seinen tausendjährigen Beobachtungen und Erfahrungen in Bezug auf gewisse Seiten des Welträtsels Gewißheit erlangt hat, die nicht weniger sicher ist, als die, welche er im Gebiet der Naturwissenschaft besitzt, z. B. Logischer Vorrang des Geistes vor der Materie — daraus folgend Unhaltbarkeit des Materialismus, — Relativität der Erkenntnis, — Naturordnung, — die Erhaltung der Energie, Unzerstörbarkeit der Materie, soweit die menschliche Erfahrung reicht, das Entwicklungsprinzip, das Überleben des Passendsten. — Der Herausgeber.

[21] Über die Bedeutung des „reinen“ Agnostizismus siehe unten.

[22] Hiermit ist offenbar das materialistische Dogma gemeint. — Der Übersetzer.