[61] [Der Verfasser wollte weiterhin die Hohlheit dieser Theorie zeigen und nachweisen, wie Mill dies selbst zu erkennen scheint, wenn er hinter den Ausdruck „unveränderlich“ den Ausdruck „bedingungslos“ einrückt; er bezieht sich auch auf Martineau, Study of Religion p. 152 — Der Herausgeber.]

[62] [Romanes Gedanken über den freien Willen sind klarer in einem Aufsatz ausgesprochen, der nach diesen Notizen in Mind and Motion and Monism p. 129 ff. veröffentlicht ist. — Der Herausgeber.]

[63] Nämlich derjenigen, die den freien Willen besitzt. — Der Übersetzer.

[64] [Siehe oben Seite 25. — Der Herausgeber.]

[65] Contemporary Review, July 1886. [Aber „die letzte Schwierigkeit“, auf die Romanes sich oben bezieht, würde das Verhältnis der mannigfachen, abhängigen Willensäußerungen, zu dem einen letzten und allumfassenden Willen sein. — Der Herausgeber.]

[66] Im engl. Original steht spiritual, es will mir scheinen als ob die Übersetzung „geistlich“ den Sinn am besten trifft, s. oben. — Der Übersetzer.

[67] Dies möchte auf deutsche Verhältnisse nicht gerade anwendbar sein. — Der Übersetzer.

[68] Vergl. Pascal, „Pensées“. „Denn wir dürfen uns nicht täuschen, wir haben in uns ebenso so viel Automatisches wie Intellektuelles, und daher kommt es, daß das Mittel der Überredung nicht Demonstration allein ist. Wie wenig Dinge werden wirklich demonstriert! Beweise können nur den Geist überzeugen; Gewohnheit liefert uns unsere stärksten Beweise und die, welche wir am festesten halten, sie regieren den Automaten, der dann den unbewußten Intellekt nach sich zieht ....... So ist es auch die Gewohnheit, die so viele Menschen zu Christen macht, Gewohnheit macht andere zu Türken, Heiden, Handwerkern, Soldaten u. s. w. Schließlich müssen wir auch zur Gewohnheit unsere Zuflucht nehmen, wenn der Geist einmal gesehen hat, wo die Wahrheit liegt, um unseren Durst zu löschen und uns in jenen Glauben zu tauchen, der uns zu jeder Stunde entwischt, denn stets Beweise bei der Hand zu haben, wäre zu beschwerlich. Wir müssen einen leichteren Glauben haben, den Glauben der Gewohnheit, der ohne Gewaltthätigkeit, ohne Kunst, ohne Argument unsern Beifall findet und dem alle unsere Kräfte zuneigen, so daß unsere Seele ihm ganz naturgemäß zufällt .....

Es ist nicht genug nur kraft der Überzeugung zu glauben, wenn der Automat geneigt ist, das Gegenteil zu glauben. Dann müssen beide Seiten in uns genötigt sein zu glauben, der Intellekt durch Argumente, der Automat durch Gewohnheit und indem man ihm nicht gestattet nach der entgegengesetzten Richtung zu neigen. Inclina cor meum Deus.“ Siehe auch Newmans Grammar of Assent. chap. VI und Church's Human Life and its conditions. S. 67-69.

[69] Eine genaue Untersuchung zeigt übrigens, daß die Zahl der „ungläubigen“ Mathematiker gegenüber derjenigen der „gläubigen“ ganz verschwindend klein ist. Vergl. meine Schrift: Die Religion der Naturforscher, Breslau 3. Auflage 1896. — Der Übersetzer.