(Es geht zum Stall im Hintergrund und macht die Tür auf.)
Heraus, heraus auf die Himmelswiese!
Es gibt wieder herrliches Schnuppengemüse!
(Es stürzen etwa ein Dutzend kleine, weiße Schäfchen heraus, nach Art der Kinderschäfchen auf kleinen Rollbrettchen. Sie rollen quer über die Szene und verschwinden rechts. Gleich darauf zieht eine Kette silberner Lämmerwölkchen von rechts am Himmel auf.)
Die hätten, was sie brauchen; und nun
Muß ich noch das Wichtigste tun.
Alles soll hübsch nach der Reihe gehen;
Jetzt will ich nach Säckchen und Pustrohr sehen.
Muß den Kindern noch in die Äugelein
Meinen silbernen Schlafsand streu’n,
Damit sie hübsch stille im Bettchen liegen
Und ordentlich rote Bäckchen kriegen.
(Es nimmt das Pustrohr, füllt es aus dem Säckchen, geht nach dem Hintergrund und bläst viermal einen silbernen, leuchtenden Staub in die Luft. Alsdann kommt es nach vorn und sieht noch einmal über den ganzen Himmel hin.)
So, nun ist Ordnung für diese Nacht!
(selbstzufrieden mit den Augen rollend.)
Sandmännchen hat’s wieder gut gemacht. –
Ich denke, es wäre jetzt ganz schön,
Auf der Milchstraße ein wenig spazieren zu gehen.
(Es dreht sich herum und zieht seine Uhr.)
Um zwölf Uhr bin ich zum Kaffee geladen
Bei der Nachtfee. – Nun, da kann es nichts schaden,
Wenn ich mir noch etwas Bewegung verschaffe.
Er ist überhaupt viel zu stark, der Kaffee,
Den die Nachtfee braut; kann ihn gar nicht vertragen
Und kriege immer das Kullern im Magen.