O nein, Frau Nachtfee, ich hab’ auch begossen
Einige Felder und einige Wiesen
Und einige Gärten mit Obst und Gemüsen.
Jedoch nach dem lieben Monat April
Ist im Mai die Zeit langweilig und still.
Da nehm’ ich dann tüp – tüp – die Regenspritze
Und mache meine unschuldigen Witze.
Ich gehe dabei nicht so stürmisch zu Werke
Wie die anderen, die ich hier bemerke;
Ich mache das sanft und lasse mir Zeit,
Bei vieler Milde und Gründlichkeit.
Nachtfee
Gewiß, ich weiß, ohne Donnern und Blitzen –
Nur riesele Er, bitte, hier keine Pfützen!
(Die bereits Angekommenen machen ein Freudengetöse.)
Regenfritz
(indem er sich zu ihnen setzt)
Sie brauchen gar nicht so grob zu lachen
Und sich über mich lustig zu machen;
Heute ist der und morgen ist jener in Mode,
Und ein jeder von uns hat seine Methode.
Nachtfee
Der Sturmriese kommt, ich höre ihn heulen.
(Lautes Brausen ertönt. Der Sturmriese springt herein; eine gewaltige Gestalt, die größte von allen. Der Sturmriese trägt keinerlei Gewandung, sondern ist mit schwarzem, zottigem Fell behaart, hat einen mächtigen, schwarzen Bart, ebensolches Haar und trägt ein paar gewaltige, schwarze Flügel an den Schultern. In der Faust hält er einen abgerissenen Eichenast.)