Uax – das ist angenehm!

(steigt in die Badewanne.)

Ist mir – uax – ein lieber Platz!

(Ein Sternenmädchen kommt mit einer Gießkanne.)

Fang’ nur gleich an, du kleiner Fratz!

(Das Sternenmädchen begießt ihn, und er stößt ein wohliges Grunzen aus.)

Nachtfee

Die Sonne naht sich, ich fühle ihr Licht.
Meine lieben Gäste, kränken Sie nicht
Die Königin, sie ist mir an Würde gleich
Und ehrt mit ihrem Besuch mein Reich.
Sie kommt mit ihren Töchtern und Söhnen,
Wir müssen uns an sie gewöhnen
Für einige Stunden, bei Kaffee und Kuchen;
Es bleibt ja bei Höflichkeitsbesuchen.

(Man hört eine ferne, rauschende Melodie. Goldiges Licht fließt in den Raum. Von links tritt die Sonne ein; ihr zur Rechten und Linken ihre beiden Töchter, Morgen- und Abendröte, hinter ihr die beiden Söhne, der Morgen- und der Abendstern. Die Sonne trägt ein goldenes Kleid und eine silberne Strahlenkrone. Sie hat ein edles Gesicht und weißes Lockenhaar. Ihre Töchter tragen rosige Schleier und purpurrote Kränze auf goldenen Locken; die Söhne gehen in silbernen Rüstungen. Beim Eintritt der Sonne erhebt sich die Nachtfee und mit ihr alle bereits Angekommenen. Der Eismax, die Wolkenfrau und Frau Holle drücken sich mit abwehrenden Gesten möglichst weit. Der Eismax sucht sich mit komischer Steifheit hinter die Wolkenfrau zu verstecken. Donnermann, Hagelhans, Windliese, Sturmriese, Blitzhexe und der Wassermann verneigen sich. Die Nachtfee steigt vom Thron und geht der Sonne entgegen.)

Nachtfee