Ich grüße die Hohe, die den Tag regiert,
Und, da Ihr Weg Sie zu mir geführt,
Soll Sie wissen, daß ich glücklich bin; –
Willkommen mir, Schwester, Königin!
(Sie umarmen sich. Während der Umarmung wird es abwechselnd hell und dunkel im Raum.)
Auch deine Kinder an deiner Seite
Sehe ich mit herzinniger Freude;
Morgen- und Abendröte, die Süßen,
Säumen den Himmel zu meinen Füßen.
(Sie küßt die beiden.)
Und deiner Söhne strahlendes Paar,
Morgen- und Abendstern, schmückt mir das Haar,
Wenn ich der Erde nahe und scheide; –
Ich dank’ ihnen innig,
(schüttelt die Hände der beiden.)
ich liebe sie beide.
Sonne
Du schöne Schwester, du stille Nacht,
Der Gruß meiner Liebe sei dir gebracht.
Sind unsere Reiche auch ewig geschieden;
Mein ist die Arbeit – dein ist der Frieden;
Schlingen wir doch um die Guten und Bösen
Den einen Reigen und segnen die Wesen,
Die auf der wundertiefen Welt
Liebe in prunkendes Leben gestellt.
Gern kam ich, Schwester, zu deinem Feste;
(mit einer Neigung zu den anderen.)