[19] Wenigstens nicht 1881; wie es ein Jahr später sein könnte, war damals nicht vorauszusehen.

[20] Auch Sebastrium-os genannt.

[21] Die neueste Literatur dürfte weniger bekannt sein. Aus den vielen hebe ich hervor (abgesehen von der zahlreichen Literatur, welche infolge der britischen Expedition entstand): Girard, „Souvenirs d’un voyage en Abyssinie“ (Kairo 1873); Raffray, „Abyssinie“ (Paris 1880); „Matteucci in Abissinia“ (Mailand 1880); Vigoni, „Abissinia“ (Mailand 1881).

[22] Ich kaufte bei Herrn Tagliabue mehrere Dutzend Schama, also ein Kauf im grossen, und zahlte für das Stück drei Maria-Theresienthaler. In Abessinien selbst bekommt man aber für drei Maria-Theresienthaler mit der Hand gewebte und besser als mit Maschinen hergestellte Schama, ja, ganz gewöhnliche für noch weniger als drei Thaler. Falls man das Stück für zwei Thaler herstellen könnte, würde man sich ein bedeutendes Absatzfeld erobern.

[23] Im Jahre 1866 erhielt Oberst Merewether folgenden Brief: „Geschickt vom Sultan Negus Menelek. Möge dies gelangen in die Hände des Herrschers von Aden. Wir grüssen Euch. Wir befinden uns wohl. Nach einer elfjährigen Abwesenheit von unserm Vaterlande haben wir den Thron unserer Väter bestiegen. Als dies Ereigniss statthatte, freuten wir uns und Ihr freutet Euch mit uns. Wir haben einen Diener geschickt. Er hat einen Auftrag. Bitte, denselben nach Verrichtung seines Geschäftes gleich zurückzuschicken. Er heisst Mekeb. Er bringt Euch ein Pferd und ein Maulthier als Geschenk.“ – Auch an die Königin von England schickte der König von Schoa eine Anzeige seiner Thronbesteigung und unterzeichnete, wie vorstehenden Brief: Negusa Negesh Menelek, d.h. König der Könige.

[24] Record of the expedition to Abyssinia, S. 320.

[25] Mircha war in Bombay erzogen worden. Diesen liebenswürdigen Greis lernte ich 1881 in Adua kennen, woselbst er jetzt pensionirt lebt.

[26] Record of the expedition to Abyssinia, I, 415.

[27] Raffray, „Abyssinie“, S. 23.

[28] Es war der Abuna Athanasius.