[119] Wahrscheinlich eine wilde Dattelpalme mit feinen Blättern von sehr lebhaftem Grün, auf amharisch Sselen, auf tigrisch Sieh genannt.

[120] Dieser schöne See heisst auf amharisch Tana, auf tigrisch Tsana.

[121] Dieser grosse Block besteht aus Sandstein, während sonst die ganze Gesteinsmasse der Gegend vulkanisch ist.

[122] Heuglin sagt, Eifag läge wol über 1500 Fuss über dem Tana. Das ist ein Irrthum, der Unterschied beträgt kaum 50 m.

[123] Nach Stecker 2980 □km.

[124] Siehe Stecker’s Bericht in den „Mittheilungen der Afrikanischen Gesellschaft in Deutschland“, 1881. Bd. III, S. 32.

[125] Tankua nennt man jene eigentümlichen Fahrzeuge auf dem Tana-See, welche aus Schambuko-Rohr zusammengebunden werden. Dieses Schambuko-Rohr (arundo donax) erreicht eine Länge von 5–8 m, wird unten 4–5 cm dick und trägt wegen seiner Porosität ziemlich grosse Lasten. Auf dem Tana-See kennt man nur dieses meist flossförmige, oft aber auch schiffsförmige, mit einem Schnabel versehene Fahrzeug.

[126] Sie unterstützten aber ihre Bitte gleich durch vorzügliche, in der Nähe gewachsene und schon reife Pfirsiche.

[127] Meistens Zegi geschrieben, die Priester sprachen aber Segi aus. Diese am Südufer des Tana gelegene Halbinsel, dort wo der blaue Nil aus demselben herauskommt, ist berühmt wegen ihrer Kaffeezucht.

[128] Neuere Maler malen auch auf Papier und kleben hinter das Papier Leinwand, um es vor dem Zerreissen zu bewahren. So ist das in meinem Besitze sich befindende grosse Schlachtengemälde von Gudda-Guddi auf Papier gemalt.