[11] Um 12 Uhr 40 M. passirten wir uadi Ibeb nach dem Mittelmeere, dann uadi manasseh um 1 Uhr 15 M., uadi bird um 1 Uhr 20 M., beide zur Sahara gehend. Um 2 Uhr war der Marabut Sidi Homri mit Quelle links vom Wege, und um 3 Uhr das Kasr Abayan ½ St. östlich vom Wege, um 3 Uhr 40 M. der Berg Djilmana, ½ St. westlich vom Wege.

[12] Aufbruch 6¾ Uhr in 200° R., um 7½ uadi Shihr, nach der Wüste gehend, um 8 Uhr u. Smelah, gleichfalls nach der Wüste, um 8¼ das alte römische Castell Sirah und von diesem aus auf 1½ St. Entfernung das alte Castell Meschedeschi in S.-O.-Richtung gepeilt. Von Sirah jetzt in S.-W.-Richtung weiter, und um 9 Uhr das uadi Dorr, das in die Wüste geht und auf 2 St. Entfernung im N.-W. das römische Castell Sehadeh. Um 9½ die Ruinen vom römischen Fort Siral el qedim, um 9¾ das uadi Djaf und das uadi Ibgehl, vereinigt der Sahara zufliessend; 11 Uhr 20 M. das uadi megad, welches auch in die Sahara geht. Von hier an in W.-Richtung weiter bei den Sheniet Chalil vorbei und mit dem uadi Schirb fortgehend, der in das uadi Farat übergeht, von der Hochebene herab nach 3 St. in Maraua. Am folgenden Tage Aufbr. 5¾ Uhr in S.-W.-Richtung, um 7 Uhr 240° R. Um 9 Uhr den von Nord nach Süd fliessenden uadi Gedede und die Richtung nun 250°. Von 9 Uhr 20 M. S.-W. Richtung, 9 Uhr 40 M. der nach Teknis führende Weg geschnitten und nun im uadi messamer, das in die Wüste geht. Um 10 Uhr das alte Castell Bu Rhassil eine St. südl. vom Wege. Um 11 Uhr auf einen Höhenzug, der von N.-W. nach S.-O. streicht und Schad ben Medja Wald heisst, auf diesem die Ruine Gasr Tolun, ½ St. nördl. vom Wege. Um 11½ Uhr das nach S. fliessende uadi mdud. Nach ¾ St. Aufenthalt um 12½ im uadi Rinfaid in W.-Richtung weiter, und um 1¾ Uhr den nach S. fliessenden uadi Stiksfara passirt. Um 2½ W.-Richtung und um 3 Uhr 10 M. den in die Sahara fliessenden uadi Schabl n Bet passirt, um 4 Uhr die Spitze des uadi Erköb und um 4¼ in Djerdes campirt.

[13] Um 6¾ Aufbr. von Djerdes in S.-W.-Richtung; gleich darauf passirten wir das nach S.-O. streichende Medjrah-Thal und mit dem von einem Knotenpunkte kommenden Benia-Thal S.-W. weitergehend, erreichten wir 8¾ die Wasserlöcher von Benia. Dicht am Wege, im N.-W. von uns, ist hier die römische Ruine Gasr Djebela. Nun heisst das Benia-Thal hier Gardab, wir durchzogen es westlich haltend, während uadi Gardab nach N.-W. umbiegt; um 10½ übersteigen wir eine von Süden kommende Gebirgszunge und kamen dann ins uadi Tolhan, welches ebenfalls nach N.-W. gehend, sich mit uadi Gardab zum uadi Djedj vereinigt und dann in den Birsia bei Tokra ins Meer fällt. Durchs uadi Bu Simmeh S.-W. vom Gab kommend, hatten wir 11½ die Ebelerhar-Ebene vor uns, durchschnitten in dieser den nach N.-W. ziehenden uadi Selitmitnan um 12¾ und lagerten, den Gasr Ebelerhar um 2 Uhr S.-O. vom Wege dicht liegen lassend, um 5 Uhr bei den Biar-Wasserlöchern.

[14] Alexandria und Cairo.

[15] An dem Tage Aufbruch um 6¾ Uhr in 150° Richtung. Um 7 Uhr 10 M. Ruinen von Mabruka, 8 Uhr Ruinen und Brunnen Bu-Drissa, 9¼ rechts vom Wege Massafa Brunnen und Ruinen; 11 Brunnen Ktiuë, hier ½ St. Aufenthalt und jetzt gerade S. R. 12½ Uhr Brunnen Ktet, 12¾ Ruinen von Batat, 1½ Brunnen Ktet el tani und gleich darauf Grab des Marabut Kellani, 3 Uhr 1 St. östlich vom Wege der Snussi Sauya Tilimon, um 5 Uhr Lager.

[16] Am 5. April Aufbruch 6½ Uhr in 160° R. 8¼ kobóret oder Gräber links am Wege, 9½ Gasr el Hussein, 1 St. rechts vom Wege, 10 Uhr Gasr magrún 1 St. rechts vom Wege, 11½–12½ Ruhe, 1 Uhr bir Simmach, 1¼ rechts vom Wege ¼ St. Komon-Hügel, 2½ links vom Wege gasr Scheban und Schebibi und rechts nach S.-W. 3 St. entfernt Gasr. Adams, 5½ Lager bei Oertlichkeit Djelil.

[17] Am 6. April Aufbruch 6½ Uhr in 160° R. 7½ die Kubba Sid Hammed ben Thaib rechts dicht am Wege, um 8 Uhr rechts am Meere ca. 2 St. entfernt der Brunnen Ledjra, um 9 Uhr Gasr Dababia am Meere, um 10 Uhr Sidi Sultan Brunnen am Meere, um 11 Uhr links am Wege Gasr el Debah, um 11½ der Brunnen Milha, Pause hier bis 12¾, um 1 Uhr Brunnen Morsiffa, um 4 Uhr Sidi Faradji, um 5 Uhr Lager bei Oertlichkeit Ferssi.

[18] Am 7. April Aufbruch in 160° R. und nach 3 St. bei Gasr Schadábia. Die drei Districte südlich von Hussein heissen Fadéla, Ferssi und Shiuf.

[19] Αὐτομάλαξ φρούνιον war die südöstlichste Grenzfeste der Bewohner Cyrenaica's.

[20] Es ist dies wohl della Cella's Aduchni.