Frau Buchner: Ida von dem freudigen Ereigniß verständigen! (ab durch den Treppenausgang).

Frau Scholz: O Gott ja! ne ne, wo denkst Du hin! Das dürf’n mer ’n nich merken lassen! Da kenn ich meinen Mann zu gutt! wenn der rauskriegt, daß noch Jemand außer ihm oben wohnt . . . . da käm ich schön an!

Frau Buchner (schon auf der Treppe): Ich werd’ schon ganz leise . . . .

Frau Scholz: Nur ganz leise! das wär’ so was!

Frau Buchner: Ganz leise geh ich.

Frau Scholz: O Gottogott! nur schon ja ganz leise!

Frau Scholz (außer Fassung): Na natürlich! was soll man nu machen? und nu der Wilhelm noch. Todtenangst hab ich ausgestanden. Wenn er nu mit Vater zusammengetroffen wäre? Jeden Augenblick konnte er eintreten. Was werde ich alte Frau noch Alles erleben müssen!

Auguste: Ein zu merkwürdiges Gefühl, Mama, zu merkwürdig! Man hatte sich so daran gewöhnt. — Wie wenn ein Todter nach Jahren wieder aufsteht. Ich hab Angst, Mama.

Frau Scholz: Am Ende ist er mit seinem Gelde alle geworden?

Auguste: Na das wäre doch . . . .! meinswegen! das wäre noch das letzte.