Frau Scholz: Na auf welche Weise wir dann blos auskommen sollten . . . da könnten wir nur gleich betteln geh’n.
Ida (in Toilette von oben, freudig. Augusten die Hand drückend, innig.) Gustchen! also wirklich?! ach das freut mich. (Frau Scholz und Auguste peinlich berührt).
Robert (aus einer der Thüren links. Er ist mittelgroß, schmächtig, im Gesicht hager und blaß. Seine Augen liegen tief und leuchten zuweilen krankhaft. Schnurr- und Kinnbart. Er raucht aus einer Pfeife mit ganz kurzem Rohr türkischen Taback.)
Robert (leichthin): Es wird ungemüthlich bei Dir Mutter!
Frau Scholz: Nanu fängt der auch noch an!
Auguste: Meinswegen (verstohlen, scheele Blicke auf Idas Toilette).
Robert (zu Ida die ihn angeblickt hat): Ja, so bin ich nun mal, Fräulein Ida!
Ida (schüttelt ungläubig den Kopf):. Nein — nein.
Robert: Wieso nicht? — Ich halte es nicht für der Mühe werth, ’n paar gleichgültige Gefühle zu heucheln. — Wirklich nicht!
Ida: Nein — nein.