Auguste (ausbrechend): Du bist empörend, Robert!
Robert: Nicht mit Absicht. Empöre sich Niemand!
Auguste: Meinswegen.
Robert: Na item.
Auguste: Item, item — Quatsch!
Robert (mit geheucheltem Erstaunen): Verzeih’, — ich glaubte . . . . aber Du hältst ja nichts mehr auf äußere Reize.
Ida (schlichtend): Ach Herr Robert . . . .
Robert: Ja — soll ich mich denn nicht meiner Haut . . . .?
Auguste (von Thränen halb erstickt): Ganz Du! — ganz Du! Dein ganzes . . . . mein Alter . . . . geradezu perfid! — Frau Buchner! das soll nicht gemein sein? — mir . . . . ich — die ich hier gesessen hab . . . . bei der Mutter hier — die schönste . . . . schönste Zeit meines . . . . Lebens verbracht, während Ihr . . . . ich . . . . geradezu wie eine Dienstmagd . . . .
Robert: Das klingt sehr echt, — in der That! — geh doch zur Bühne! — (mit verändertem Ton, brutal) mach keine schlechten Scherze! hör mal: Du und der Märtyrernimbus, das wirkt einfach putzig. Du bist eben wo anders noch weniger auf Deine Rechnung gekommen, als zu Hause, das ist die Wahrheit!